Berufsunfähig wegen Krankheit oder Unfall

 

Niemand denkt gerne über einen Unfall oder einer Krankheit nach, mit der Folge, nicht mehr in seinem Beruf arbeiten zu können. Häufig liegt es daran, dass viele Menschen deshalb auch keine Dienstunfähigkeitsversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Dies kann  ein sehr großer Fehler sein, sagen viele Experten. Selbst der gesündeste und fitteste kann einen Unfall oder eine plötzliche Krankheit treffen und dann ist an Beruf und Arbeit nicht mehr zu denken. Dies gilt gerade für junge Menschen!

 

Die Zahlen zeigen, dass ca. jeder 5. Arbeitnehmer oder Beamte in seinen Leben berufsunfähig wird (bei Beamten heißt dies jedoch dienstunfähig). Meist ist eine Krankheit die Ursache, seltener ein Unfall. Tritt dieser Fall ein, kann meist der aktuelle Lebensstandard nicht mehr eingehalten werden.

 

Mit der Rentenreform im Jahr 2000 wurde der gesetzliche Schutz vor einer Berufsunfähigkeit weitgehend aufgehoben. Nur noch die Jahrgänge vor dem 1. Januar 1961 genießen noch den Berufsschutz. Alle Jahrgänge danach haben nur noch Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente, welche den ausgeübten Beruf nicht mehr schützt. Um hier die volle EU-Rente zu erhalten, darf der Arbeitnehmer nur weniger als 3 Stunden täglich irgend einer Tätigkeit nachgehen. Die halbe Erwerbsminderungsrente erhält man, wenn man weniger als 6 Stunden aber mehr als 3 Stunden täglich arbeiten kann. Somit kann auch einen Akademiker eine Tätigkeit zugemutet werden, wo er überhaupt nicht gelernt hat. Beamte hingegen haben noch einen etwas besseren Schutz, aber auch hier muss mit sehr starken Einschränkungen, vorallem in den ersten 25 Jahren gerechnet werden. Also auch hier gilt, junge Menschen benötigen eine Dienstunfähigkeitsversicherung.

 

Alle Erwerbstätigen benötigen im Grunde eine BU oder eine DU-Absicherung. Junge Selbstständige, Berufsanfänger oder Beamtenanwärter dürfen auf diesen Schutz gar nicht verzichten. Trotzdem sind nur ca. 25% gegen dieses Risiko versichert. Was noch schlimmer ist, viele Menschen wissen nichtmal, ob Sie eine solche Versicherung haben oder nicht.

 

Auch hier gilt, der Preis einer Dienstunfähigkeitsversicherung ist nicht alles. Denn bei Beamten gilt je nach Beruf eine spezielle Dienstunfähigkeitsklausel auch Beamtenklausel genannt. Polizei, Soldaten und Feuerwehr benötigen eine Vollzugsklausel, während Lehrer und viele andere Beamte nur die normale DU-Klausel benötigen. Um herauszufinden, welche Klausel der Beamte benötigt, empfehlen wir eine Experten Beratung. Gleiches gilt bei der Berufsunfähigkeitsversicherung, denn hier zahlt ein Bauarbeiter wesentlich höhere Beiträge als z. B. ein Informatiker oder ein Akademiker. Der Beitrag richtet sich übrigens nicht nur nach dem Beruf, sondern auch nach der Laufzeit, Eintrittsalter und die Höhe der Versicherungssumme. Unser Experte bietet hier Ihnen einen kostenlosen Vergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung oder Dienstunfähigkeitsversicherung an.

 

 

 

 

 

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